08 Evangelischer Friedhof

Von Gottvertrauen und Selbstbewusstsein zeugen die prächtigen Grabsteine, die die Reidtmeister-Familien (Hüttenmeister) Schoeller, Cramer, Günther, Scheibler und andere im 17. und 18. Jahrhundert auf ihrem Friedhof errichten ließen.

Sie stehen den Grabdenkmälern der Dreiborner Freiherrn in der Olefer Pfarrkirche nicht nach.

Nach der Trennung von der alten Kirche begruben die Protestanten, wie sie nun genannt wurden, ihre Toten zunächst in ihren Gärten – so am Plänchen, das beim Ausbau der Straßen verschwand. Später erwarben die beiden Gemeinden mehrere Grundstücke als letzte Ruhestätte für ihre Toten hinter der kleinen reformierten Kirche.

Veröffentlicht unter Gemünd