10 Villen Poensgen und Günther

Zwei Bürgerhäuser am Eingang der Alten Bahnhofstraße. Links das von dem Eisenfabrikanten Rudolf Poensgen 1856 erbaute Haus, im Volksmund „Villa Borghese“ genannt, weil es angeblich nach einem italienischen Vorbild erbaut wurde, das der frisch Vermählte auf seiner Hochzeitsreise in der Romagna gesehen hatte. Kunsthistoriker ordnen es dem Berliner Spätklassizismus zu.

Vierzig Jahre später baute der „Rentner“ Hugo Günther das rechts stehende Haus im Geschmack der Wilhelminischen Zeit. Hier betrieb er als Rendant eine Zweigstelle der Spar- und Prämienkasse des Aachener Vereins zur Beförderung der Arbeitsamkeit.

Im Vordergrund Holz des Sägewerks Fesenmeyer, das in den übrig gebliebenen Hallen der ehemaligen Gemünder Hütte untergebracht war.

Veröffentlicht unter Gemünd