02 Kriegszerstörungen

Ende 1944, Anfang 1945 lag Schleiden monatelang im Bereich der Hauptkampflinie, an der die in der Normandie gelandeten US-Truppen in Richtung Rhein drängten. Durch das Oleftal führten wesentliche Nachschubwege der Wehrmacht zur nahen Front.

Insbesondere im Zusammenhang mit einem letzten Versuch einer Großoffensive deutscher Truppen, der „Ardennenoffensive“, kam es zu massiven Luft- und Artillerieattacken der US-Truppen auf das Aufmarsch- und Nachschubgebiet der deutschen Offensive. Die Angriffe kosteten zahlreiche Menschenleben. Die Stadt Schleiden wurde schwer zerstört. Das amerikanische Luftbild vom Frühjahr 1945 (großes Bild) zeigt eindrucksvoll das Ausmaß der Verwüstungen. Zerstört wurden unter anderem das Gymnasium und die Klosterkirche sowie weite Teile der Bebauung an der Sleidanusstraße. Die Bauwerke wurden nur teilweise neu errichtet.

Der nördliche Bereich an der ehemaligen Kirche wurde zum heutigen Franziskuspark, der daran angrenzende Klosterplatz dient als zentrumsnaher Parkplatz.

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